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Jahreshauptversammlung 2026 - Freiwillige Feuerwehr Markt Reisbach

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Jahreshauptversammlung 2026

Aktuelles > 2026 > März 2026
Quelle Text und Bilder: Dingolfinger Anzeiger 17.03.2026 Monika Ebnet
110 Einsätze gestemmt
Wechsel an der Vereinsspitze der Freiwilligen Feuerwehr Reisbach
Die beiden neuen Vorsitzenden: Josef Maier und Rudi Madinger Senior.
Vereinsvorsitzender Benjamin Blasi begrüßte zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Reisbach im Schlappinger Hof. Aktuell zählt der Verein 249 Mitglieder, davon 98 aktive Kräfte mit Jugend- und Kinderfeuerwehr. Man beteiligte sich an kirchlichen und weltlichen Festen im Ort. Das Jahr stand dabei groß im Zeichen des 150+5-jährigen Jubiläum. Auftakttreffen, Maibaumklau und Maibaumaufstellen, die Florianifeier. Das Gründungsfest war der Jahreshöhepunkt. Die Haussammlung hat man durchgeführt, zu runden Geburtstagen gratuliert, Fahnenweihen besucht und zur Organisation des Vereinsjahres verschiedene Sitzungen abgehalten.
Auch in diesem Jahr stehen wieder verschiedene Gründungsfeste von Feuerwehren an, bei denen man sich mit Abordnungen beteiligt: Haberskirchen am 7. Juni, Mengkofen am 5. Juli, Frauenbiburg am 12. Juli und Dornwang am 26. Juli. Lena Pritschet ging auf die finanziellen Bewegungen näher ein, die vom Gründungsfest gezeichnet waren. Ihr wurde einwandfreie Arbeit bescheinigt, sodass die Entlastung reine Formsache war. Auch die Anpassung der Satzung auf aktuelle Gegebenheiten wurde von der Versammlung entsprechend vorgenommen.
Schon im letzten Jahr hatte der Vorsitzende bekannt gegeben, dass er das Amt nicht mehr weiter ausführen wird. Bürgermeister Rolf-Peter Holzleitner führte schließlich durch die Wahl. Holzleitner lobte das Engagement des ausgeschiedenen Vorsitzenden Benjamin Blasi und dankte ihm für seine Arbeit. Mehrheitlich sprachen sich die Wahlberechtigten für Josef Maier als neuen Vorsitzenden aus. Sein Stellvertreter ist Rudi Madinger Senior. Damit führte der neugewählte Josef Maier die Versammlung weiter. Er dankte seinem Vorgänger Benjamin Blasi für sein Engagement über die Jahre hinweg.
Kommandant Peter Jobst informierte über die 98 aktiven Kräfte, die sich auf 30 Kinder in der Kinderfeuerwehr, 13 in der Jugendgruppe und 55 „Ausrücker“ aufteilen. Eine Besonderheit hatte man im vergangenen Jahr. Ein passives Mitglied ist aufgrund der Gesetzesänderung wieder in den aktiven Dienst eingetreten. Insgesamt wurden 76 Ausbildungen und Übungen abgeleistet. Mit der Wehr aus Frontenhausen hat man Stellübungen mit der Drehleiter im Ort gemacht. Um einsatzbereit zu bleiben, müssen jährlich Pflichtübungen absolviert werden, die Unterweisungen, praktische Einsatzübung und die Belastungsübung in der Atemschutzübungsanlage.
Starke Nachwuchsarbeit
Dem Jugendleiter Johannes Worschek galt ein großer Dank für sein Engagement. Gleiches gilt für die Kinderfeuerwehr, die ebenfalls von einem engagierten Team angeleitet wird. Erste Übertritte sind bereits da und damit zeigt sich, dass das Konzept von Erfolg gekrönt ist. Zum ABC-Dienst informierte Jobst, dass die Wartungskosten des Fahrzeuges die buchhalterischen Kosten überschreiten und man über den Fortbestand noch in der Schwebe ist. Gemeinsam ist man mit der Fachstelle im Landkreis auf Lösungssuche. Hat man bis Ende März keine Antwort, muss das Fahrzeug vorläufig außer Dienst gestellt werden.
Dank ging an die Gerätewarte Patrick Hauschild und Andreas Brandstetter sowie an den Bauhof und Matthäus Aigner für die Unterstützung und Arbeit rund um die Feuerwehr. Das Team Schlauchpflege leistet einen wichtigen Part: Sigi Hauschild, Mike Steiger und Franz Stinglhammer. Mittlerweile kommen 19 Feuerwehren mit ihren Schläuchen nach Reisbach.
Die Einsatzstatistik zeigte eine deutliche Steigerung auf. 110 Einsätze waren es, die man zu bewältigen hatte. 1.363 Einsatzstunden wurden von 856 Einsatzkräften gestemmt. 64 davon waren technische Hilfeleistungen, zwölf Brandeinsätze, ein ABC-Einsatz, drei Sicherheitswachen und fünf Defi-Zubringer. Zwei Tage hatte man zum Beispiel einen Stall mit Wasser zu versorgen, da die Wasserleitung hier schadhaft war.
Diese Vielfalt zeige, welch hohen Ausbildungsstand es brauche, um auf die verschiedenen Schadereignisse reagieren zu können. Eine Gruppe legte das Leistungsabzeichen Wasser ab. Gestartet hat das Projekt „Defi-Zubringer“. Die Kräfte wurden entsprechend dafür geschult. Zu Beförderungen durfte man gratulieren: Benjamin Bläsche (Oberfeuerwehrmann); Andreas Brandstetter (Löschmeister); Übungskönig wurde Michael Helfensteller und Einsatzkönig Andreas Brandstetter. Mit umfangreichen Dankesworten schloss der Kommandant seine Ausführungen.
Jugendleiter Johannes Worschek berichtete von einer „Gruppenstärke“ von 13 Jugendlichen. Zwei Kräfte sind in den aktiven Dienst übergetreten. 16 Übungen sind abgehalten worden, davon zwei für den Wissenstest. Ein Ausflug führte in die Leitstelle nach Landshut. Das Jugendleistungszeichen findet in Reisbach statt. Beim Jugendwissenstest war eine starke Gruppe am Start. Die Jugend brachte sich bei der Hydrantenprüfung ein, half tatkräftig beim Hallenfest mit und war auch während des Jahres präsent. Der Videodreh für die Fahnenweihe sorgte für Kurzweil. Stefan Maier ging auf die Veranstaltungen der Kinderfeuerwehr ein. Ein neuer Löschzwerg wurde aufgenommen, zwei sind in die Jugendgruppe gewechselt. 30 Kinder gehören der Gruppe an, die von Verena Hein, Steffi Maruhn, Sabine Prinz, Daniela Maier-Schropp sowie Irina Nelz mit weiteren aktiven Kräften an das Feuerwehrwesen herangeführt werden. Erstmals wurde die Abnahme des Kinderflämmchens durchgeführt.
Gründungsfest und bleibende Erinnerungen
Für die Atemschutzgeräteträger sprach Benjamin Blasi. Beim Volksfestlauf war man wieder stark vertreten, übte entsprechend und stemmte 13 Einsätze. 240 Komponenten und Einzelteile wurden in der Werkstatt gewartet, Thomas Knorra unterstützt als „Logistiker“. Stellvertretend für den Fachdienstleiter ABC Patrick Hauschild informierte der Kommandant. Er leitete damit auch über zum Rückblick auf das Gründungsfest, das er als Festausschussvorsitzender leiten durfte. Am Sonntag waren 64 Vereine mit rund 1.300 Festteilnehmern zugegen. Bürgermeister Rolf-Peter Holzleitner resümierte die schweren Einsätze: „Vergelt’s Gott dafür, dass ihr Euch diesem Dienst stellt“, sagte er auch mit dem Blick auf die Einsatzzahlen. Denn es wird von ehrenamtlichen Kräften gestemmt,
Kreisbrandmeister Thomas Prinz dankte für den geleisteten Übungs- und Einsatzdienst. Eindrucksvolle Zahlen belegen die Leistungen und dass man für die Zukunft gerüstet ist.
Abschließend verwies Josef Maier auf die anstehenden Termine: Freitag, 1. Mai Maibaumaufstellen des Patenvereins Reith; Sonntag, 3. Mai Maibaumaufstellen; Samstag, 9. Mai Floriani-Feier mit Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder und anschließendem gemeinsamen Essen im Kaiserstüberl; Donnerstag, 4. Juni Fronleichnam; Samstag, 18. Juli Vereinsausflug nach Kufstein, Sonntag, 27. September Hallenfest, Sonntag, 15. November Volkstrauertag. Ein großes Anliegen ist ihm, dass man sowohl bei weltlichen als auch bei kirchlichen Festen gut vertreten ist.
Am Ende gab es noch ein großes Extra für die Feuerwehrfamilie. Dass die Wirte Markus Kaiser und Georg Esterl der Feuerwehr sehr wohlgesonnen sind, zeigte sich schon bei der Durchführung des Gründungsfestes. Nun überreichten sie am Ende noch eine Spende zum Fest in Höhe von 5.000 Euro, wofür man ihnen mit Applaus dankte.
Benjamin Blasi wurde als Vorsitzender aus seinem Amt verabschiedet; Dank und Anerkennung wurden ihm ausgesprochen.
Andreas Brandstetter und Michael Helfensteller wurden als Einsatz- und Übungskönig ausgezeichnet.
Die Festwirte Markus Kaiser und Georg Esterl übergaben eine Spende in Höhe von 5.000 Euro als Zeichen des Miteinanders vom Gründungsfest.
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