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Abschlussfeier Gründungsfest - Freiwillige Feuerwehr Markt Reisbach

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Abschlussfeier Gründungsfest

Aktuelles > 2026 > Januar 2026
Quelle Text und Bilder: Dingolfinger Anzeiger 13.01.2026 Monika Ebnet
Dankesfeier zum Gründungsfest
Freiwillige Feuerwehr Reisbach dankte und ließ die Festtage Revue passieren
Martha Haslbeck und Peter Jobst durften ein Präsent entgegennehmen.
Ein Zertifikat für die beste Festmutti.
Ein Fest der extralangen Vorbereitungszeit war es – dafür war die Freude bei der Durchführung umso größer. Die Freiwillige Feuerwehr Reisbach feierte in 2025 ihr 150+5-jähriges Jubiläum im gebührenden Rahmen und hat nun zur Abschlussfeier ins Gerätehaus eingeladen.
Vereinsvorsitzender Benjamin Blasi begrüßte die Gäste, die zahlreich gekommen waren. Pfarrer Tony, die Festmutti Martha Haslbeck mit ihrem Ehemann und Ehrenmitglied Franz, Ehrenvorstand Mike Steiger, Ehrenmitglied Franz Stinglhammer, die Vorstandschaft, der Festausschuss, Festdamen und Festmädchen, Taferlbuam, Mitglieder des AH-Stammtisches – es war eine große und belebte Gemeinschaft. Vor einem Jahrzehnt hat sich der Festausschuss gegründet, erinnerte Blasi, denn eigentlich sollte das Fest in 2020 stattfinden. Bewusst habe man daher 150+5 Jahre gefeiert, damit es auch nach außen ersichtlich ist.
Viele Handgriffe und Organisationsschritte brauchte es, viele Helfer, Ideengeber, viele Anpacker und Mitwirkende. Am Ende war es eine rundum gelungene Mannschaftsleistung. Blasi erinnerte an das Maibaumaufstellen und die Diebestour des Patenvereins Reith, an Werbeaktionen, an die Auftritte in den sozialen Netzwerken und der Heimatzeitung und vieles mehr. Den Zeltaufbau hat man ebenfalls als großes Team gestemmt. „Dann war es endlich soweit“ – auch im Nachgang war die Freude über das Fest in seinen Aussagen zu spüren. Menzl spuid auf – damit begann der Freitag und ein starkes Team sorgte für den Barbetrieb. Der Samstag war als Ehrenabend eine gelungene und würdige Sache.
Der Höhepunkt des Festes war natürlich der Sonntag. Vom grandiosen Festzug mit sechs Kapellen, die im Festzelt gemeinsam das Finale spielten, vom Festgottesdienst mit berührenden Worten bis hin zur guten Laune – es stimmte alles. „Der Himmel weint, weil das Fest vorbei ist“, zitierte Blasi die Festmutti Martha Haslbeck. Denn so erlebte man es. Und so leitete er über zu den Dankesworten. Martha Haslbeck war nicht einfach nur Festmutter, sie war die „Festmutti“ überhaupt. „Ohne dich und deinen Franz wäre es nicht gegangen“, so Blasi überzeugt. Großer Dank gebührte auch dem Festausschussvorsitzenden Peter Jobst, der von A bis Z alles durchdacht und durchgeplant hat und das quasi doppelt. Besonders hob Blasi das Engagement bezüglich der Festschrift heraus, die zu einem Schmuckstück geworden ist. Diese ist bei der Wehr noch erhältlich. Jobst habe zudem das Sicherheitskonzept erarbeitet.
Emotionale Momente
Zweiter Vorsitzender Josef Maier sprach die Helfer im Hintergrund mit an und auch die Festdamen vergangener Feste, die so treu zur Seite standen. „Es ging um unseren Verein, den wir sehr positiv nach außen präsentiert haben“, fasste er zusammen. Der Dank ging an den Geistlichen für die würdevolle und feierliche Gestaltung der Gottesdienste anlässlich des Festes und auch während des Jahres.
„Viele emotionale Momente waren es“, so Festausschussvorsitzender Peter Jobst. Mit dem Festauftakt ist so mancher Stein vom Herzen gefallen. Am Ende war es einfach nur „wunderschön“ und es habe gepasst. Die schönste Rede des Festes habe die Festmutti gehalten und den Feuerwehrlern aus dem Herzen gesprochen. Viele Zuschauer waren zum Festzug gekommen, die Strecke mit dem Gegenzug war gelungen gewählt. Die Resonanz war durchwegs positiv und damit sei es auch für ihn als Festausschussvorsitzender nun ein gelungener Schlusspunkt, den man unter dieses Jubiläum setzen darf. Dank richtete er an den Festausschuss und die Vorstandschaft, für das gezeigte Engagement. Nur weil man als Mannschaft die Sache anging, konnte es so gelingen. Der abschließende Dank ging an seine Familie, die das Amt und die Fehlzeiten daheim so mitgetragen haben. Johanna Huber und Sabrina Krieger sprachen stellvertretend für die Festdamen und Festmädchen. Ein „Zertifikat für die beste Festmutter“ hatten sie dabei und gaben es Martha Haslbeck damit nochmals schriftlich, was sie alles geleistet hat. Das außergewöhnliche Engagement, die Herzlichkeit und wundervolle Art hoben sie heraus. Mit bemerkenswerter Hingabe und großem Einsatz habe sie das Amt gelebt. Sie war eine verlässliche Stütze für alle Beteiligten und habe dazu beigetragen, dass das Gründungsfest unvergesslich wurde. Martha Haslbeck dankte sichtlich gerührt und sprach von unvergesslichen Tagen, die man gemeinsam erlebt hat.
Dem Kochteam Hecker-Steiger-Maier und fleißige Kuchenbäckerinnen sorgten an dem Abend für das leibliche Wohl. So hat man in geselliger Runde das Fest Revue passieren lassen und startet nun in ein neues Vereinsjahr.
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